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Leichte Feldhaubitze Wespe (Sdkfz 124)

Leichte Feldhaubitze Wespe.

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Da man für die Blitzkriege sehr mobile Artillerien brauchte, wurden viele improvisierte Artillerieträger gebaut, um den Bedarf zu decken. So wurde 1942 die Wespe von den Firmen Alkett, MAN, und Rheinmetall-Borsig entworfen und von Famo in Warschau gebaut. Die Wespe war mit einer 10,5 cm leichten Feldhaubitze bewaffnet und hatte das Laufwerk des Panzer II. Teilweise neue, aber auch von beschädigten bzw. ausgemusterten Fahrzeugen. Insgesamt baute Famo 683 Wespen.

Aufgrund der großen Kanone und des kleinen Laufwerks konnte sie nur 40 Schuss mitführen. Deshalb wurden 158 Wespen-Munitionsträger gebaut, die jeweils weitere 90 Schuss mitführen konnten. Falls eine Wespe ausfiel, konnten die Feldtruppen die Haubitze ausbauen und auf einen Munitionsträger montieren, um so eine "neue" Wespe zu erhalten.

Die Haubitze erreichte, beim Verschießen der Standardsprenggeschosse, eine Mündungsgeschwindigkeit von 470 m/Sek. Die Panzerung bestand nur aus 10-12 mm für den Aufbau, der oben und hinten offen war. 15-20 mm Panzerung an der Wanne. Das stellte im Normalfall keine Probleme dar, da die Fahrzeuge sowieso hinter der Front agierten.

Der berühmteste deutsche Geschützwagen wurde bei den Panzerartilleriebataillonen der Panzer- und Panzergrenadierdivisionen eingesetzt. Die Verbände verfügten normalerweise über 2 Wespen-Batterien mit jeweils 6 Wespen und einem Munitionsträger.

Anmerkung des Autors: Alle Angaben wurden Stand aktuellen Wissens erstellt. Eine Überarbeitung erfolgt kontinuierlich. [sve]

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Quelle: www.Panzer-Archiv.de - Alles über die stählernen Giganten im Zweiten Weltkrieg.
URL dieser Seite: http://www.panzer-archiv.de/artillerie/deutschland/wespe/wespe.htm
Gedruckt am: Sonntag, 19. November 2017, 17:12 Uhr
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