Sie sind hier: Startseite » Medien » Rubriken » Filme » Soldat James Ryan

Filmtipp

Soldat James Ryan

Soldat James Ryan

1944. D-Day. Captain John Miller stürmt zusammen mit vielen anderen den Strand, Abschnitt Omaha Beach. Nachdem die blutige Landung geglückt ist bekommt er den Auftrag, mit seinen Männern einen Fallschirmjäger zu finden und ihn nach Hause zu bringen, da er der letzte von drei Brüdern ist. Also machen sich Captain Miller und seine Männer auf die Suche nach James Ryan.

DVD

Verpackung: Digipack
Bildformat: 16:9
Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 5.1 und DTS 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitle: Deutsch, Englisch, Holländisch, Polnisch, Tschechisch, Ungarisch, Türkisch
Extras: Kinotrailer , Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes Menü, Making Of, Interview, Biographien, Produktionsnotizen

Bewertung

Darsteller

Tom Hanks spricht für sehr solide Schauspielkunst, so auch hier. Auch unter seinen Männern sind (heute) große Namen, so z.B. Vin Diesel. Für ihn wurde sogar extra die Rolle geschrieben, weil Spielberg ihn in seinem ersten Film (Boiler Room) so gut fand. Auch Berry Pepper ist kein unbeschriebenens Blatt.

Dialoge

Glanzstücke kann man von einem so reinrassigen Kriegsfilm nicht erwarten. Dennoch kommen die Dialoge gut rüber und wirken nie aufgesetzt oder unpassend. Ausstattung/Effekte
Ein Feuerwerk der Effekte. Bei der Invasion knallt es überall. Man denkt man sei selber im Gefecht. Einfach Fantastisch. Am Besten Kaufen/Ausleihen und selber anschauen. Er kann in der "Atmosphäre beim Kampf" getrost als Referenz genannt werden.

Story

Die Story ist ein bißchen aus den Fingern gesogen. Warum sollten 8 Männer ihr Leben riskieren um 1 zu retten? Auch die "patriotistische" Ader des Films (in Großaufnahme gezeigte Stars & Stripes) lässt sich nicht leugnen. So mögen die ersten 20 min. des Films noch recht real sein, so wird er zum Ende hin immer mehr "Hollywoodlike". Trotzdem ist der Film ein riesen Spaß.

DVD

Der Film wurde als DTS Edition getestet. Leider war bei dieser Version nicht mehr soviel Platz fürs Bild. Daher ist diese Version Bildtechnisch nicht so gut wie die anderen Versionen. Der Ton hingegen ist schon ein wahrer Ohrenschmaus, auch wenn es der Dolby Digital-Sound schon in sich hatte. Was die Oscars auch unterstreichen. Die Extras sind phantasitsch. Schließlich kommen 2 DVDs nach Hause.

Oscars


Regie: Steven Spielberg
Dartsteller: Tom Hanks, Edward Burns, Matt Damon, Vin Diesel, Ted Danson, Tom Sizemore, Jeremy Davies, Barry Pepper
ASIN: B00006JC6G
Veröffentlichung: 2002, USA
FSK: ab 16
Spieldauer: 163 min.

[sve]

Bestellen bei Amazon.de


19 Kommentare

  1. Jakob schrieb am 06. Mai 2005, 16:30 Uhr:

    Der Film ist gut, aber der Tiger am Schluss ist kein Tiger sondern ein T - 34, erkennt man am Fahrgestell (Tiger hatten den Antrieb vorne)! Außerdem waren es am Schluss SS-Soldaten die aus der Ostfront kamen und deshalb auch die Elite waren, deshalb glaube ich kaum das ein paar Amis so eine Division in die Flucht schlagen konnten!

  2. Unbekannt schrieb am 06. Mai 2005, 16:30 Uhr:

    Herrn Spielberg ist es leider nicht gelungen eine überzeugend Authentische, dafür aber den Actionfan fesselnde Darstellung auf die Leinwand zu bringen.

  3. Heinrich Kormen schrieb am 06. Mai 2005, 16:30 Uhr:

    Ein sehr guter Film! Es wurde die Grausamkeit des D-Days geschickt eingefangen.

  4. Mathias schrieb am 30. Mai 2005, 19:50 Uhr:

    Von den ersten 20 min abgesehen ein unsägliches Machwerk!!!
    Jeder Euro ist dafür zu schade!
    Jede Menge tumber Deutscher, die ohne Sinn und Verstand handeln und filmgerecht von heldenhaften Amis umgebracht werden.
    Jede normale Wehrmachtseinheit hätte sich taktisch besser verhalten und die acht GIs ohne wesentliche Verluste ausgeschaltet. Dafür wäre m.E. höchstens zugstärke notwendig gewesen.
    Leider gibt es im Krieg Verluste auf beiden Seiten, aber so einen einseitigen und unglaubwürdigen Sch... sehe ich mir NICHT an!

  5. haduwolff schrieb am 21. Januar 2006, 20:14 Uhr:

    Bis auf den Anfang mit den wirklich ergreifenden Szenen bei Omaha-Beach eine einzige Peinlichkeit. Der mit Sprengstoffsocken zum stehen gebrachte Tiger..die amerikanischen Helden, die vor Turm- und Front-MG herumhopsen, der US-Held, dessen unglaubliche MP sogar das Kinon-Glas des Tigers durchschiesst...Wenigstenserwischt es den bewaffneten angreifenden Sani beim Angriff auf eine Funkmess-Anlage, die eigenartigerweise nicht von Luftwaffe, sondern natürlich der allgegenwärtigen grusligen und fiesen SS verteidigt wird. Oh Mann, wie schlecht.
    Aufwendige Unterhaltung mit groooossen Schwächen.

  6. unbekannt schrieb am 23. Januar 2006, 17:37 Uhr:

    aktionszenen sehr gut, handlung grottenschlecht!!! und ich war da ´98 im kino, tut mir um das geld immer noch leid!

  7. Rudolf schrieb am 09. März 2006, 10:49 Uhr:

    Habe den Film in USA gesehen: Als sich deutsche Bunkerbesatzungen am Omaha Beach ergeben, werden sie von GI´s zusammengeschossen. Das mag vorgekommen sein, aber daß dabei das amerikanische Publikum Beifall geklatscht hat, ist gruselig. Ob sowas Herrn Spielberg erfreut?

  8. unbekannt schrieb am 24. Februar 2007, 01:14 Uhr:

    Eigentlich nicht schlecht, aber das nur 3 Leute eine Radarstation bewachen ist nich ganz richtig normalerweiße bewacht ein ganze Kompanie so eine station und nicht nur ein einziges MG 42 mit 3 Leuten. Und der Tiger am schlus ist nicht einmal ein Tiger sondern ein T-34 Nur der Turm wurde verändert und das Fahrgestell.

  9. Thomas Zeidler schrieb am 11. April 2007, 08:46 Uhr:

    Ich habe mir den Film damals 1998 im Kino angesehen und war begeistert. Vorallem vom Anfang an Omaha Beach. Für mich war der Film der Anfang des authentischen Kriegfilms. Wirklich beeindruckend.
    Dass jedoch deutsche Einheiten wie so oft als zum Teil naive, unkluge, unerfahrene Gegner dargestellt werden, nervt, und vermittelt dem normalen Zuschauer, dass es damals wirklich so gewesen sein könnte.

    Dass es sich beim "Tiger" nicht um einen Tiger handelt, habe ich damals nicht gemerkt. Heute erkenne ich den Unterschied. Jedoch ist das meiner Meinung nach vollkommen egal. Jeder weiß, es soll einen Tiger darstellen, fertig!

    Fazit: ein beeindruckender Film, auch wenn die deutsche Seite nicht ganz korrekt dargestellt wird.

  10. Steffen schrieb am 27. Juni 2007, 10:17 Uhr:

    Inwiefern der Film mit der Realität zu tun haben mag wurde hinreichend beurteilt.
    Soweit ich mich erinnere beruht dieser Film doch auf einer wahren Geschichte?

    Faszinierend für mich ist die Mentalität des U.S. Militärs niemals jemanden zurück zu lassen.
    Beziehungsweise in diesem Fall einer Mutter nicht auch noch den letzten Sohn zu nehmen.
    An sich sehr löblich, jedoch wird hier eine Kampfeinheit in einen (vorraussichtlich doch recht) risikoreichen Einsatz geschickt, bei welchem weder der Aufenthaltsort des zu rettenden Ryan noch der Fakt ob dessen Lebendigkeit bekannt ist.

    Ich persönlich finde es sehr fragwürdig das Leben von Soldaten für ein so ungewisses Ziel auf's Spiel zu setzen.

    Als militärischer Vorgesetzter ist man sich immer dem Spagat zwischen der Erfüllung seines Auftrages und der Verantwortung gegenüber seiner Untergebenen ausgesetzt.
    Im Militär herrscht das Prinzip von Befehl und gehorsam, jedoch ist es nicht Ziel sinnlos Leben zu riskieren oder gar opfern. (auch auf Seiten der Kriegsgegner)

    Insofern stehe ich der Begeisterung welcher dieser Film bei manchen hervor ruft zweifelnd gegenüber.

  11. Jan Meyer schrieb am 19. März 2008, 17:37 Uhr:

    Da wir das mit dem T - 34 schon mehrmals hatten, greif ich mal ein anderes Thema auf.
    Und zwar: Ist es noch keinem aufgefallen dass die Landser in dem Film durchgehend kahlgeschoren sind?
    Auch die Messer - ins - Herz - rammen - Szene fand ich etwas "herzlos", ich meine, er rammt ihm da langsam das Seitengewehr ins Herz und Mellish kriegt das noch alles voll mit.
    Außerdem verstehe ich auch nicht, dass ich glaube zehn Männern für einen riskiert werden.

    Aber alles in Allem hat mir der Film sehr, sehr gut gefallen und er war auch sehr realistsich und hart -> Omaha Beach(Gesichtstreffer beim Funker, Gliedmaßen abgetrennt, usw.)

    MfG: Jan Meyer

  12. Panther94 schrieb am 17. Mai 2008, 13:36 Uhr:

    Er ist eindeutig der beste Kriegsfilm aller zeiten,der Tiger am Schluss kommt mir jedoch etwas zu klein vor!

  13. Sturmgeist schrieb am 09. Juli 2008, 15:39 Uhr:

    An sich starker start schlechter lauf kann mir ma einer helfen der " Tiger " am schluss wurde von der P 51 geknackt nur wie? Die Maschine fliegt erst nach der Explosion durch den Rauch bei einer Bombe wäre diese doch hinter ihr hochgegangen und Gestelle für Luft Boden raketen hatte sie nich oder ? Fazit es gab bessere filme aber es is ein schritt in ne annehmbare richtung

    E-Mail an Sturmgeist schreiben.

  14. R.S. schrieb am 28. März 2009, 03:13 Uhr:

    Also das ist ein echter Tiger Turm mit echter tigerwanne nur das laufwerk ist vom t-34 weils billiger war. aber das sturmgeschuetz (sollte eins sein denke ich)welches auf den kirchenturm feuert, was soll das fuer ein sein? brummbär mit ner langen 75mm kannone?

  15. Randle P. McMurphy schrieb am 02. Oktober 2009, 13:55 Uhr:

    Ok Mädels - der Film wurde zu Unterhaltungszwecken gedreht. Zudem hat Spielberg als Jude wohl einige Vorurteile gegenüber uns Krauts, Jerrys oder Boches.
    Da scheinen sich seine anderen Filme locken mit in die Reihe einzufügen. Wer also etwas mehr Objektivität erwartet hat möge nun geläutert sein. Zudem kommt das das amerikanische Publikum sierlich nicht gerade zu dem gebildesten gehöhrt - von da ab ist es vollkommen egal ob das Fahrwerk des Tigers nun das eines T34 oder das einer Nähmaschiene ist.

    Einfach locken bleiben.

  16. Uffz. schrieb am 26. Juli 2010, 03:39 Uhr:

    Das Fahrzeug was auf den Turm geschossen hat sah aus wie ein jagdtpanzer Marder I.

  17. TheWho schrieb am 03. September 2010, 11:10 Uhr:

    Ich persönlich fand den Film sehr ansprchend, es war mein erster Kriegsfilm und ich habe danach selten etwas besser gemachtes gesehen. Natürlich versuchen die ammis hier ihren nationalismus durchzudrücken und wollen irgendwie die army besser als alles andere darstellen.
    das mit den haftbomben fand ich auch sehr gelungen, da dies wirklich so in den handbüchern der army stand!
    der panzer der auf den krichturm geschossen hat, war eine mischung aus Jagdpanther, Marderpanzer und Sturmhaubitze. aber kein von der wehrmacht verwendetes fahrzeug trifft auf dieses aussehen zu! der einige realistische panzer in der schlacht war der Marder, der die feuerbomben abbekommen hat.

    der scharfschütze, der den schuss durch die linse abbakommen hat, sollte eigentlich das überlebt haben, da die krümmung der linse in seinem gewehr einen solchen durchschuss verhndert. blablablabla
    leute! es ist ein film, der zu unterhaltungwecken gemacht wurde, ein film, der durch seinen schutzigen charakter besticht! ich bitte euch, gebt mir nen link zu einem besseren kriegsfilm, und wer immer noch mekert, solls besser machen!

  18. TheWho schrieb am 04. September 2010, 10:15 Uhr:

    sry, hab nen knacks im deutsch gehabt^^

  19. Thomas schrieb am 13. Juli 2011, 16:14 Uhr:

    anfänglich fand ich den Film recht gelungen, bis die Landung in der Normandie erfolgte. Gut, Ladeklappe geht runter, die ersten fünf Reihen der GI´s fallen, alles noch korrekt. Aber dass ein GI durch ein MG 42 Projektil unter Wasser durchschossen wird - niemals. Wer sich etwas mit Kinetik und Ballistik auskennt wird wissen was ich meine. So ein Projektil hat einfach nicht genug Masse um meterweit durchs Wasser zu flutschen und dann durch einen kompletten Körper zu dringen, sie wird schon beim Aufprall auf die Wasseroberfläche stark abgebremst, den Rest übernimmt dann der Widerstand der Wasserdichte.
    Ab diesen Szenen sah ich den Film etwas skeptischer.
    Das die deutschen Panzer keine deutschen waren, selbst das Sd.Kfz. 251 keins war ist hier schon fast zu oft bemängelt worden.
    Übereinstimmtend mit meinen Vorrednern muss ich sagen, dass wieder mal der deutsche Landser verballhornt wurde. Interesannt dass jeder Kraut scheinbar in der W-SS war. Von einer gewissen taktischen Unintelligenz ganz zu schweigen.

    Fazit: Wieder mal ein amerikanisch heroisierter Film a´la, den Krauts haben wir damals echt den A.... aufgerissen.

    Wer gute objektive Filme sehen möchte, sollte mal seine Finger nach "Der längste Tag" in der SW Fassung, oder "Die Brücke" , oder "Im Westen nichts Neues" ausstrecken. Das sind zwar alte Filme und haben nicht diese Effekthascherei, aber sie sind wenigstens halbwegs authentisch.

Kommentar schreiben

Teilen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Filmtipp mit. Bitte beachten Sie, dass vor der Veröffentlichung eine redaktionelle Prüfung des Textes erfolgt. Die Kommentare geben nicht immer die Meinung der Redaktion wieder.

Kommentar schreiben





 


[zur Übersicht]

Quelle: www.Panzer-Archiv.de - Alles über die stählernen Giganten im Zweiten Weltkrieg.
URL dieser Seite: http://www.panzer-archiv.de/content/medien.php?id=20
Gedruckt am: Freitag, 24. November 2017, 08:35 Uhr
© 2001 - 2017 Team Panzer-Archiv

Weitere Informationen

» Suche

 

» Medientipp

Die Sturmgeschützbrigade 191 - Die Büffel-Brigade im Einsatz auf dem Balkan und in den Weiten Russlands 1940-1945
[Die Sturmgeschützbrigade 191 - Die Büffel-Brigade im Einsatz auf dem Balkan und in den Weiten Russlands 1940-1945]