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Computerspieltipp

Red Orchestra: Ostfront 41-45

Red Orchestra: Ostfront 41-45

Red Orchestra kann man am besten mit Titeln wie Battlefield vergleichen. 2 Parteien bekämpfen sich auf einem großen Schlachtfeld mittels Fahrzeugen oder zu Fuß (Schiffe und Flugzeuge gibt es bei Red Orchestra nicht).

Gameplay

Nachdem man sich für die Rote Armee oder die Wehrmacht entschieden hat, startet man in der Ego-Perspektive am Rande des Schlachtfelds. Die Maps teilen sich grundsätzlich in Infantry- und TankMaps auf. InfantryMaps spielen sich ganz ähnlich wie z.B. "Day of Defeat", man muss bestimmte Punkte auf der Karte einnehmen oder halten und zu diesem Zweck natürlich auch die Gegner bekämpfen, die versuchen, genau das Gegenteil zu erreichen. Wer stirbt, wacht einige Sekunden später an einem der Startpunkte wieder auf. Bei Red Orchestra wird allerdings komplett auf Health verzichtet, ein Treffer verwundet (bewirkt z.B., dass man eine Zeit lang kaum mehr laufen kann) oder tötet sofort.

Bei TankMaps wird man im Normallfall gleich am Startpunkt eine Reihe Vehikel vorfinden. Insgesamt sind um die 15 Fahrzeuge verfügbar (Pz III, IV, Tiger, T34, IS-2 usw...). Das Panzerfahren und das Drumherum unterscheidet sich jedoch ein wenig von Genrekollegen, so kann jeder Panzer mit bis zu 3 Spielern besetzt werden (Richtschütze/Kommandeur, Fahrer, Mg-Schütze). Auf die Position des Ladeschützen wurde, wohl ganz im Interesse der Spieler, verzichtet und die Positionen des Richtschützen und des Kommandeurs wurden zusammengelegt. Im Optimalfall wird ein Panzer also von 3 Leuten gefahren. Man kann dies auch alleine tun und im Kampf schnell zwischen den Positionen wechseln, allerdings kann ein voll besetzter Panzer natürlich effektiver und schneller handeln. Granaten, die in ungünstigem Winkel auf zu dicke Panzerung treffen, prallen einfach ab. Ein Durchschlag beschädigt den Panzer meistens (z.B. Lahmlegen), spätestens beim zweiten Treffer geht das Fahrzeug in Flammen auf. Alternativ zum Panzerfahrer kann man sich auch als Panzerjäger, bewaffnet mit einer Panzerfaust oder -büchse ins Geschehen stürzen und versuchen, den gegnerischen Maschinen auf diesem Wege den Garaus zu machen. Auf Flugzeuge und Schiffe wurde komplett verzichtet.

Taktisches Vorgehen und Verständigung zwischen den einzelnen Spielern ist hier sehr wichtig. Gerade die Spieler, die zusammen in einem Panzer sitzen, halten am besten über ein Headset Kontakt, um so Befehle weitergeben zu können (Oft kommt es vor, dass der Schütze einen gegnerischen Panzer sieht, und der Fahrer nicht). Alles in allem ist Red Orchestra ein sehr teamplay-lastiges Spiel.

Grafik & Sound

Grafik

Die Grafik ist nicht überragend, doch erfüllt sie ihren Zweck. Wer allerdings auf Grafik besonderen Wert legt, sollte einen Kauf des Spiels überdenken. Die Effekte sind im allgemeinen gut gelungen. Manche Maps könnten ein wenig detail- und abwechslungsreicher sein.

Sound

Der Sound ist gut gelungen und vermittelt eine authentische Atmosphäre.

Fazit & Bewertung

In Sachen WW2 einer der besten Titel überhaupt. Wer Wert auf Realismus legt und taktisch durchdachtes Handeln simpler Haudrauf-Action vorzieht, liegt hier genau richtig. Mankos sind das Fehlen der allierten Seite, das Fehlen von Flugzeugen sowie die eher mäßige Grafik.

ASIN: B000G8P07E
Publisher: Frogster Interactive Pictures AG
Veröffentlichung: 28. Juni 2006
USK: ab 16

Dieser Computerspieltipp wurde von Johannes Bonitz eingesandt.

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6 Kommentare

  1. Herr Schmidt schrieb am 26. Dezember 2006, 06:56 Uhr:

    Die Grafik ist durchaus passabel verglichen mit Valve's "Day Of Defeat" welches eine modernere Grafik-Engine als RO:O besitzt.
    RO:O's Stärken liegen wie vorher erwähnt in der Authenzität der Ostfront,Sounds,Teamwork und der Umgebung.Besonders die vom Krieg verwüstete Szenerie ist um längen besser als jedes mir bekannte Kriegsspiel.

  2. Martin schrieb am 06. Februar 2007, 16:29 Uhr:

    "Fehlen der alliierten Seite"? Was bitte schön waren denn die Russen, Achsenmacht?

    ;-)

    Das Spiel heißt nun einmal "Ostfront". Die Westalliierten hinzuzufügen, hätte bedeutet, einen kompletten zusätzlichen Satz Texturen, 3D-Modelle und Karten hinzufügen zu müssen. Lieber nur eine "Frontseite", die dafür richtig.

  3. Funker Hornsby schrieb am 05. Mai 2007, 22:32 Uhr:

    also für alle späht aufsteher es ist schon ein mod in entwicklung der in der Normandy 1944 spielen wird

    www.darkesthourgame.com

    bitte schauts euch an ^^ am d-day beginnts am rhein endets

  4. Lizard-King schrieb am 26. Januar 2010, 02:09 Uhr:

    Einfach der realistischte WW2 Shooter den es gibt! Auch jetz noch empfehlenswert und die Mods sind auch gut gelungen und bieten ausserdem ein breites Spektrum an neuen Fahrzeugen und Waffen!

  5. jay schrieb am 19. Mai 2010, 00:44 Uhr:

    Immer noch der beste Titel zu dieser Thematik, vor allem mit den kostenlosen Mods Darkest Hour und Mare Nostrum.

  6. Lizard-King schrieb am 19. September 2010, 09:27 Uhr:

    Das beste und realistischte WW2 Spiel überhaupt! Nicht zu vergleichen mit dem Rest!
    Es erfordert eine gewisse "Einspielphase" aber sobald man sich an das realistische Handling der Waffen gewöhnt hat ist es die Müher wert!

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Quelle: www.Panzer-Archiv.de - Alles über die stählernen Giganten im Zweiten Weltkrieg.
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Gedruckt am: Freitag, 20. Oktober 2017, 01:49 Uhr
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