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Buchtipp

Max Georg Bose, Erinnerungen in 3 Teilen

Max Georg Bose, Erinnerungen in 3 Teilen

Der Ritterkreuzträger der Sturmartillerie, Lt. Bose, schildert in 3 Bänden seinen Lebensweg von der Jugend im Spreewald und in Cottbus über seine Zeit beim RAD, als Artillerist bei der Wehrmacht, seine Ausbildung zu Sturmartilleristen, seinen Einsatz mit dieser Waffe and der Ostfront sowie seine Zeit in sowjetischer Kriegsgefangenschaft.

Band 1

Band 1 mit dem Titel "Eene meene muh und raus bist Du! - Kinderjahre - Schulzeit - Arbeitsdienst - Wehrmacht" widmet sich auf 145 Seiten seinen Jugendjahren in der schweren Zeit der Weltwirtschaftskrise und des darauf folgenden Aufstiegs Adolf Hitlers. An die Schulzeit schließt sich die obligatorische Zeit beim Reichsarbeitsdienst an. Zur Wehrmacht einberufen kommt der Autor zunächst zur Flakartillerie, wird aber dann zur Artillerie versetzt und zum Reserveoffiziersbewerber berufen. Mit der Artillerie kommt dann auch der Einsatz in Frankreich mit anschließender Besatzungszeit dort. Den Rußlandfeldzug erlebt der Autor zunächst an der Nordfront und macht dort auch die zermürbenden Kämpfe am Wolchow im Winter 1941/42 mit. Nach einem Lazarettaufenthalt folgt die freiwillige Meldung zur Sturmartillerie.

Band 2

Der Band 2 mit dem Titel "Ob's stürmt oder schneit..." - Mit einem Sturmgeschütz im Einsatz" beschreibt dann auf 283 Seiten seine Einsätze an der Ostfront mit der Sturmgeschütz-Abteilung 177 und der Panzerjäger-Abteilung 69 der 3. Kavalleriebrigade, mit Letzterer erlebt er das Jahr 1945 auf dem ungarischen Kriegsschauplatz. Mit Hepatitis in das Lazarett eingewiesen erlebt der Autor das Kriegsende in der Tschechei, wo er dann in sowjetsiche Kriegsgefangenschaft gerät.

Band 3

In Band 3 mit dem Titel "Kriegsgefangene - Guten Morgen" schildert er auf 357 Seiten umfangreich seine Erlebnisse in 3 Jahren Gefangenschaft in der UDSSR bis zu seiner Heimkehr nach Cottbus am 18. Juli 1948.

Diese insgesamt 785 Seiten Lesestoff kann ich nur jedem Interessierten ans Herz legen, jeder Band für sich ist sowohl spannend zu lesen als auch ungemein informativ, ob es die Lebenswelt der "Kleinen Leute" in den 20er und 30er Jahren betrifft oder das Erleben vom Krieg an der Ostfront und nachfolgender Gefangenschaft. Der pointierte Schreibstil, der den Leser bei allen Höhen und Tiefen regelrecht ans Lesen fesselt, hebt diese 3 Bücher weit über die "Durchschnittsautobiographien" hinaus, für Sturmgeschütz-Interessierte sind sie eine absolute Pflichtlektüre! Im Bereich Autobiographien bei den von mir bisher Gelesenen gehört dieses Gesamtwerk zu den TOP 5.

Zu beziehen direkt beim Autor über http://www.cimm.de/, Leseproben aus allen drei Bänden finden sie auf Wolfgang Zimmermanns hervorragender Stürmgeschütz-Seite: http://www.stug.ch/literatur/georgbose/index.html

Autor: Max Georg Bose

[jhw]


3 Kommentare

  1. Nicole S. schrieb am 13. August 2008, 21:43 Uhr:

    Absolut packend! Herr Bose hat einen im wahrsten Sinne des Wortes fesselnden Schreibstil. Da kommt beim Lesen keine Sekunde Langeweile auf.

  2. Torsten schrieb am 10. Januar 2010, 02:09 Uhr:

    Absolut packende Geschichte von Leutnant a.D. Georg Bose. Ich habe die 3 Bände förmlich verschlungen. Beim Lesen kommt zu keiner Zeit langeweile auf und Georg Bose portraitiert in seine Erinnerungen schonungslos seine Erlebnisse. Seine Memoaren sind ein Muss für jeden geschichtsinteressierten Leser. 10 von 10 Punkte!

  3. Michael H. schrieb am 05. Februar 2011, 13:08 Uhr:

    Die besten Bücher die ich zu diesem Thema je gelesen habe. Absolut packend. Durch seinen Schreibstiel läßt er den Leser sein Erlebtes förmlich nachempfinden. 11 von 10 Punkten

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Quelle: www.Panzer-Archiv.de - Alles über die stählernen Giganten im Zweiten Weltkrieg.
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Gedruckt am: Sonntag, 19. November 2017, 16:57 Uhr
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