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Franz Staudegger

Franz Staudegger

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Daten

* 12. Februar 1923 in Bleiburg-Unterloibach/Kärnten
† 16. März 1991 in Frankfurt/Main

Biografie

Geb. 12.02.23 in Bleiburg-Unterloibach/Kärnten als ältester von vier Söhnen eines Gastwirtes, Juli 40 mit 17 Jahren direkt von der Schule zur "Leibstandarte", 1941 als Infanterist bei Schitomir verwundet. Nach Genesung Ausbildung zum Pz.Kdt. und als Sturmmann (01.03.42) Teilnahme an einem der ersten Tiger-Lehrgänge - Fronteinsätze als Uscha. (01.03.43) in der 1. Kpn. des Pz.Rgts. "Leibstandarte" im Febr. und März 43 bei Charkow. Für erste Abschüsse als Kdt. eines Pz. III im März 43 EK.II, im Juli 43 für ein Gefecht bei Tomarowka EK.I; erneut verwundet und alsbald Kdt. eines Tiger-Panzers. Im Zug „Wittmann“ (später Schwerterträger) der 13./schw. SS-Pz.Abt. 101 der „Leibstandarte“ Pz.Schlachten bei Kursk. Hier nach Ausfall seines Tigers als Nachzügler mit einem Panzer IV auf dem Weg ins Gefecht, geriet Staudegger alleine an ein ganzes Btl. T-34, schoss im schnellen Defensivkampf 17 Gegner ab und zerstörte im Gegenangriff 5 weitere! Für nunmehr gesamt 35 Pz.Abschüsse im Alter von erst 20 Jahren am 10.07.43 RK. Seine ganze Besatzung erhielt das EK.I. Zum Oscha. befördert und zum persönlichen Rapport ins Führerhautquartier befohlen, als erster RK-Träger unter den Tiger-Kdt. gefeiert, obwohl Waffentat mit einem Panzer IV. Nach Teilnahme an einem vorbereitenden Offz.Lehrg. Ende 43 erneuter Fronteinsatz, ehe im Jan. 44 erneute Versetzung zur Offz.Ausb. nach Deutschland. Juni 44 als Standartenoberjunker (Oberfähnrich) und Halbzugführer mit einer Alarmeinheit an die Invasionsfront geworfen, im Winter 1944 in einer Königstiger-Einheit in den Ardennen im Einsatz. 1945 Zugfhr. in der schw. SS-Pz.Abt. 501, stellte Staudegger (ob noch zum Ustuf. befördert, ist umstritten) im März 45 Begleitschutz für einen geheimen LKW-Transport mit Versuchswaffen, Dokumenten und Sonder-Personal. Staudegger, nach dem Krieg zeitweise als Eisenbahnbeamter bzw. später Versicherungskaufmann tätig, danach aber lange ohne Anstellung, blieb kinderlos und verstarb am 16.03.91 in Frankfurt/Main an Kehlkopfkrebs.

Quelle: "Ritterkreuzträger aus Österreich und den k.u.k. Kronländern" von Florian Berger, ritterkreuz.at

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Quelle: www.Panzer-Archiv.de - Alles über die stählernen Giganten im Zweiten Weltkrieg.
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Gedruckt am: Sonntag, 24. September 2017, 06:51 Uhr
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