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E-Serie

Die E-Serie.

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Zusammenfassung

Bei dieser Entwicklungsserie handelt es sich um eine Zusammenarbeit zwischen dem Heereswaffenamt und vier Firmen, die nicht in den Panzerbau eingeschaltet waren. Die Serie begann mit dem E-5, einem schnellen Kleinpanzer für zwei Mann mit ca. 8 t Gewicht.

Als E-10 war ein Mehrzweckfahrzeug geplant, das auf dem Raupenschlepper Ost basierte. Die Firma Steyr hatte im August 1943 den Aufbau einer 7,5 cm Pak 40 auf derartige Schlepper vorgeschlagen und 60 Fahrzeuge umgebaut, Hitler befahl für 1944 eine Produktion von 2.910 Stück, die dann aber nicht weiter verfolgt wurde.

Der E-25 sollte ein Jagd- und Aufklärungspanzer werden. Das bei der Firma Argus entwickelte Fahrzeug war dem Jagdpanzer Hetzer ähnlich. Die fünf gebauten Muster wurden mit einem 12-Zyl.-Maybach-Motor von 23 l Hubraum angetrieben, damit kamen die Muster auf 65 km/h. Bewaffnet sollte er mit der 7,5 cm Pak L/70 werden, später sogar mit der 10,5 cm KwK L68. Auch hier kam es zu keiner Serienproduktion.

Der E-50 sollte den Panther ersetzen: Das 50 t schwere Fahrzeug sollte von einem 800 PS Motor auf 60 km/h beschleunigt werden. Zusätzlich wurde hier ein neuer Drehturm für eine 8,8 cm KwK 42 entwickelt. Die Herstellung der Panzerwannen verzögerte sich aber solange bis das Programm aufgegeben wurde.

Der E-75 verwendete die selbe Panzerwanne, jedoch sollte hier Panzerung stark erhöht werden. Das nun 60 t schwere Fahrgestell, trug als Hauptbewaffnung eine 10,5 cm KwK, die 85 t schwere Sturmgeschütz-Variante sollte die neue 15 cm StuK 42 tragen.

Als Gegenprojekt zum Panzer VII Maus, entwickelte die Firma Adler das schwerste Fahrzeug dieser Reihe, den E-100. Allerdings gelang es bis Kriegsende nur das 8,69 m lange und 4,48 m breite Muster-Fahrgestell zu vollenden. Ein 12-Zyl-Motor mit 29,6 l Hubraum sollte 1.050 PS liefern, und den 140 t schweren Panzer auf 40 km/h bringen. Die Frontpanzerung betrug 200 mm, seitlich waren es 120 mm. Der 52 t schwere Drehturm (so schwer wie ein Panther)sollte mit einer 12,8-cm-KwL bewaffnet worden.

Insgesamt kann man sagen, dass der E-100 realistischer war als der Panzer Maus.

Anmerkung des Autors: Alle Angaben wurden Stand aktuellen Wissens erstellt. Eine Überarbeitung erfolgt kontinuierlich. [fm]

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Quelle: www.Panzer-Archiv.de - Alles über die stählernen Giganten im Zweiten Weltkrieg.
URL dieser Seite: http://www.panzer-archiv.de/planungen/deutschland/eserie/eserie.htm
Gedruckt am: Mittwoch, 01. Oktober 2014, 10:10 Uhr
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Max Dregers Sammlung Artilleriebücher in der Bibliothek der Kgl. Leibrüstkammer - Bibliographisches Verzeichnis
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