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Black Prince (A43)

Zusammenfassung

Im September 1943 wurde ein Fahrzeug gefordert, das die 17-Pfund-Kanone effektiv zum Einsatz bringen konnte. Dieses Fahrzeug sollte für die geplante Invasion des europäischen Festlands zum Einsatz kommen.

Großbritannien entschied sich dafür, den bekannten Churchill-Panzer zu verwenden, da die Produktion des Challengers aufgrund von Konstruktionsmängel noch nicht anlaufen konnte und die Arbeiten am neuen Centurion gerade erst begonnen hatten.

Die Arbeiten an dem Fahrzeug wurden an Vauxhall übertragen. Unter der ersten Bezeichnung "Super Churchill" begannen die Arbeiten. Es wurden soweit wie möglich Teile des Churchill VII verwendet. Allerdings mussten doch einige Veränderungen vorgenommen werden. So musste die Wanne verbreitert werden, um den größeren Turm mit der 17-Pfund-Kanone aufnehmen zu können. Die Ketten wurden ebenfalls verbreitert und die Lufteintrittsöffnungen von der Seite auf die Wannendecke verlegt.

Aufgrund der vergrößerten Wanne stieg das Gewicht auf 50,8 Tonnen. Gleichzeitig wurde aber derselbe Motor verwendet, weshalb die Geschwindigkeit nur noch maximal 17 km/h betrug.

Im Mai 1945 konnten endlich sechs Prototypen für Testzwecke ausgeliefert werden. Mit diesen wurde das komplette Erprobungs- und Truppenversuchsprogramm absolviert. Allerdings wurden keine Fertigungsaufträge mehr erteilt, da sich der Centurion als in allen Belangen besseres Fahrzeug erwies. Die produzierten Fahrzeuge sind seitdem in Museen ausgestellt. 

Anmerkung des Autors: Alle Angaben wurden Stand aktuellen Wissens erstellt. Eine Überarbeitung erfolgt kontinuierlich. [sve]

Quelle: www.Panzer-Archiv.de - Alles über die stählernen Giganten im Zweiten Weltkrieg.
URL dieser Seite: http://www.panzer-archiv.de/prototypen/england/blackprince/blackprince.htm
Gedruckt am: Sonntag, 19. November 2017, 17:13 Uhr
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