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M8 Greyhound

Spähpanzer

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Datenblatt in einem neuen Fenster anzeigen Zusammenfassung

Ursprünglich sollte der M8 Greyhound als Panzerjäger dienen. Dazu sollte man möglichst drei Eigenschaften mitbringen, das wären Feuerkraft, Panzerung und Mobilität. Bis auf letzteres hatte der M8 allerdings wenig zu bieten. Während im Pazifik die 37 mm Kanone gegen die japanischen Panzer völlig ausreichte, so war sie in Europa völlig chancenlos gegen die deutschen Panzer. Auch die Panzerung war mit maximal 19 mm viel zu dünn, sie bot höchstens vor Maschinengewehrfeuer Schutz. Deshalb übernahm der schnelle M8 (96 km/h auf der Straße) Aufklärungsmissionen, Patrouillen oder Eskorten. Oft wurde er auch bei Infanterieangriffen als Unterstützungsfahrzeug eingesetzt.

Der erste Einsatz des Greyhound (den Spitznamen erhielt er von den Briten) war am 09.09.1943 bei Salerno. Der größte Vorteil des M8 war seine Geschwindigkeit, welche es den gegnerischen Kanonieren schwer machte den Greyhound anzuvisieren. Oftmals rettete eben diese Eigenschaft einer Greyhound-Mannschaft das Leben.

Der M8 Greyhound wurde insgesamt 11.667 mal bis zum Produktionsende Ende 1944 bei Ford gebaut, bis er schließlich vom M20 (der auf dem selben Chassis basierte) ersetzt wurde. Er war selbst Ende der 70er noch bei einigen Armeen im Einsatz, was für ihn spricht.

Entwicklung

Viele Staaten benutzten gerne gepanzerte Radwagen, allerdings war die US Army nicht so enthusiastisch gegenüber diesen Radwagen eingestellt. So gab es doch Panzer, die diese Aufgaben besser erledigen konnten. Es gab zu der Zeit zwei Entwürfe für diese Klasse, einen 6x6 von Ford (der T17) und einen 4 x 4 von Chevrolet (den T17E). Die US Army wählte das Design von Ford aus (die Briten hingegen bestellten erst mal 300 Exemplare des Chevroletentwurfs).

Angetrieben wurde der M8 von einem 110 PS starken Hercules JXD Motor. Die Verdichtung ist mit 6,5:1 sehr gering. Dieses ermöglichte es ihm auch, Benzin mit wenig Oktan zu verwenden. Ursprünglich war die JX Motorreihe für das Betreiben von Pumpen und Generatoren konzipiert. Das Chassis wurde komplett geschweißt, während der Turm gegossen wurde. Der Turm, der die 37 mm M6 Kanone beherbergte, war oben offen.

Anmerkung des Autors: Alle Angaben wurden Stand aktuellen Wissens erstellt. Eine Überarbeitung erfolgt kontinuierlich. [sve]

Quelle: www.Panzer-Archiv.de - Alles über die stählernen Giganten im Zweiten Weltkrieg.
URL dieser Seite: http://www.panzer-archiv.de/spaehpanzer/amerika/greyhound/greyhound.htm
Gedruckt am: Sonntag, 19. November 2017, 17:15 Uhr
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